Lebenslauf in Kürze: 1980 geboren, verheiratet und ein Kind mehr als 18 Jahre Berufserfahrung im Bereich Controlling, Finanzwesen und Steuerung von Unternehmen Mehr als 12 Jahre Führungsverantwortung national und international Spezialist für Turnaround, Weiterentwicklung von Prozessen, Controlling und Kostenrechnung Abschlusssicherheit in HGB und internationaler Rechnungslegung Lean- und Change Management sowie Weiterentwicklung von Mitarbeitern Branchenerfahrung im Automotive, Schienenfahrzeug-, Kranbau und Service Industriekaufmann, Diplom Kaufmann (FH), REFA Ausbildung und Zertifizierter Controller Dozent an Hochschulen und Management Circle (Nebenberuflich als Hobby!)
Persönliche Stärken Hands-on-Mentalität Gleichermaßen erfolgreich in konzeptionell-strategischer Unternehmensführung wie auch in der Definition und Umsetzung von kurzfristig wirksamen, pragmatischen Lösungen Unkonventionelles Denken und Schaffung von Transparenz Analytisch und strukturiertes Vorgehen Offene und transparente Kommunikation (intern und extern) Durchsetzungsstarke Persönlichkeit mit Unternehmergeist Flexibel und belastbar Pro aktiv
Die Reise durch meinen Lebenslauf Angefangen habe ich als Industriekaufmann und wurde danach direkt im Controlling übernommen. Wesentliche Aufgaben waren der Monatsabschluss, Budgetplanung und Sonderprojekte. Später wechselte ich zu Alstom. Dort habe ich im operativen Controlling gearbeitet. Die Aufgaben umfassten neben Abschluss und Planung die Weiterentwicklung der Kostenrechnung sowie Prozessanalysen und diverse daraus resultierende Projekte. Seit der Ausbildung und auch in den ersten Jobs habe ich mir immer anhören müssen, wie schlecht es dem Unternehmen geht und das immer alles schlecht läuft und keiner was dagegen tut. Schuld waren immer die anderen! Ich sehe meine Rolle so, dass ich dem Business Partnern pro aktiv Transparenz, Informationen und Analysen bereitstellen muss. So das sie als Entscheidungsgrundlage nutzbar sind. Deshalb hat mir irgendwann das Gejammer gereicht und bin aufgestanden, um dann einen Weg zu finden die Dinge zu ändern. Motivieren konnte ich schon immer und bald hatte ich Vorgesetzte, Kollegen und Mitarbeiter von meiner Idee eines modernen Controllings begeistert. Dabei ist mir wichtig „Klassisch mit Modern“ und „Theorie mit Praxis“ zu verknüpfen und es einfach darzustellen. Lange habe ich nach Wege und Lösungen gesucht. Bei Alstom habe ich verschiedene Tools und Methoden kennenlernt, aber auch ausprobieren können. Am Ende haben mir Projekte, Erfahrungen und Erfolge den richtigen Weg gezeigt. Dabei gab es keine gerade Straße, eher eine Sammlung verschiedener Feldwege die es zu bewältigen galt. Neben den üblichen Finanzaufgaben, habe ich mir über die Jahre ein großes Expertenwissen im Controlling angeeignet. Der Wechsel zu Manitowoc, in 2008, war begründet in der Herausforderung das Unternehmen zu einer „Perfect Factory“ aufzubauen, auch für die kaufmännischen Bereiche. Die Schwerpunktthemen lagen am Anfang in den Bereichen: Finanzwesen & Controlling, Produktion und Supply Chain. Mit meiner Reise eines „modernen Controlling“ war ich über die Jahre immer noch nicht ganz zufrieden, da wir immer der Zeit hinterher liefen. 2010 passierte es dann. „Lean“ war ein Wort was plötzlich auf meinem Schreibtisch landete. Was steckt hinter dem Wort? Es machte mich neugierig! Neben den klassischen Finanz- und Abschlussaufgaben habe ich in den Jahren viele Methoden und Tools kennengelernt und angewendet, aber erst durch die LEAN Ergänzung hat sich für mich mein Controllerbild vervollständigt. Auch habe ich während der Lean Reise viele Leute, Unternehmen und verschiedene Interpretationen der Umsetzung kennengelernt. Aber nur sehr wenige haben bis dahin probiert das Lean Management mit dem traditionellen Finanzwesen miteinander zu verknüpfen. Das habe ich mir auf die Fahne geschrieben und in den letzten Jahren weiterentwickelt. Dieses hat mich persönlich sehr weiterentwickelt und geprägt, zum Beispiel beim Faktor „Mensch“ und „Kostenrechnung“. Mit Blick auf meine Erfolge, ob bei der Umstellung einer Werkstattfertigung auf eine getaktete Pull Fertigung, Einführung moderner Reportingstrukturen, Kennzahlen, Aufbau und Stabilisierung von Finance Abteilungen, ERP Einführungen oder Weiterentwicklung und Optimierung von Prozessen, meine Botschaft ist immer dieselbe: „Miteinander bewegt“. Nach der Übernahme erst der europäischen und danach der globalen Verantwortung, habe ich später die Synergien aus meiner LEAN Reise auch mit unserem Management in Europa und Weltweit realisiert und ausgebaut. Ich habe angeregt gemeinsam unsere Ideen und Erfahrungen in ein neues Management & Controlling Modell aufgehen zu lassen. Die Zielstellung war „mehr Transparenz, Weniger Abweichungen, bessere Planung und mehr Finanzen verstehen“. Als Ergebnis sind viele Potentiale und Erfolge für die Unternehmensgruppe entstanden, bis heute. Seit Mitte 2017 setze ich mein Know How zusammen mit unseren Mitarbeitern/innen und dem Management team bei der Firma Renold GmbH ein. Die Herausforderung das Unternehmen in den Abläufen und Strukturen, nicht nur im kaufmännischen Bereich, weiterzuentwickeln ist mein Ziel. Ich freue mich auf die noch vielen vor uns liegenden Aufgaben. Neben Projekte, Innovative Themen und Weiterentwicklungen finde ich, dass auch die Routine und das Tagesgeschäft wichtige Säulen sind, denn dadurch entsteht Substanz. Es bringt „Ruhe“ in die Abteilung und gibt die Chance „das Neue“ verstehen und anwenden zu erlernen. Ich würde sagen, meine Art, Denke, Inspiration und Motivation hat bereits viele Controller angesteckt.  
Sven Schmidt Dipl. Kaufm. (FH) Stand 05/2018
Berufspraxis: seit 08/2017 Renold GmbH Automationsunternehmen 10/2016 - 07/2017 Lohmann Tierzucht GmbH Biotech 10/2008 - 09/2016 Manitowoc Cranes Anlagen-/Maschinenbau 06/2002 - 09/2008 Alstom Transport Anlagen-/Maschinenbau 07/2000 - 05/2002 Faurecia SAI Automotive TDW GmbH Automobilzulieferer Ausbildung: 2011 - 2012 REFA Schein (Arbeitsorganisation) 2010 - 2012 Geprüfter Controller FH Jena / Haufe Akademie 2003 - 2006 Studium zum Diplom Kaufmann FH (Fernstudium, berufsbegleitend) 2002 - 2003 Erwerb der Fachhochschulreife (Abendschule, berufsbegleitend) 1997 - 2000 Ausbildung zum Industriekaufmann 1995 - 1997 Erweiterter Sekundarabschluss I, Handelsschule Wirtschaft